Gewerbe & Handwerk: Betriebe im Ort halten, Entwicklung mit Augenmaß

Das Wichtigste in Kürze
  • Althegnenberg und Hörbach leben vom bestehenden Gewerbe, vom Garagenunternehmen über Dienstleister bis zum Handwerk. Diese Betriebe wollen wir sichern und sichtbar machen.
  • Für ein künftiges Gewerbegebiet setzen wir auf ein Stufenmodell mit Augenmaß: ortsverträglich, eingebunden ins Ortsbild, ohne harte Brüche.
  • Zur Finanzierung wollen wir Förderprogramme strategisch nutzen statt ad hoc. Konkrete Kandidaten sind benannt.

Worum es geht

Seit rund 30 Jahren wird im Ort über Gewerbeflächen geredet. Gleichzeitig brauchen Betriebe vor Ort Perspektiven: Erweiterung, Modernisierung, Umnutzung. Wandert Gewerbe ab, verliert die Gemeinde Einnahmen, Ausbildungs- und Arbeitsplätze, und die kurzen Wege im Alltag gehen verloren.

Bestehendes Gewerbe stärken

  • Bestandsgewerbe sichern und sichtbar machen
  • Abwanderung verhindern, Entwicklung ermöglichen
  • Erweiterung, Modernisierung und Umnutzung unterstützen
  • Handwerk gezielt stärken
  • Kurze Wege, klare Ansprechpartner, pragmatische Lösungen

Gewerbegebiet mit Augenmaß

Gewerbeentwicklung braucht Ordnung und Rücksicht, keine Überraschungen. Unser Ansatz:

  • Stufenmodell statt harter Brüche: Wohnen, dann Mischgebiet, dann Gewerbe
  • Gewerbe als Puffer, etwa zur Bundesstraße
  • Einbindung ins Ortsbild statt „Halle vor der Haustür"
  • Ansiedlung zukunftsorientierter Betriebe
  • Hochwertige, wohnortnahe Arbeitsplätze

Ziel: Einnahmen für die Gemeinde und Arbeitsplätze für die Menschen, ohne den Ort zu überfordern.

Wie das finanzierbar wird

Fördermittel sind kein Bonus, sondern ein strategisches Instrument: vernetzt gedacht statt Einzelanträge nach dem Ad-hoc-Prinzip. Konkrete Programm-Kandidaten:

  • Bayerische Regionale Wirtschaftsförderung (BRF)
  • GRW (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur")
  • Gemeindeentwicklungskonzepte-Förderung (Bayern)

Viele Programme verlangen kommunale Trägerschaft. Genau das stärkt die Gemeinde als aktiven Gestalter.

Stand und nächste Schritte

Stand Juli 2026: Für diesen Ansatz haben wir bei der Kommunalwahl im März 2026 geworben; im Gemeinderat steht eine strukturierte Behandlung des Themas noch aus. Parallel setzen wir uns dafür ein, dass die Gemeinde Fördermöglichkeiten systematischer nutzt. Updates erscheinen hier auf dieser Seite.

Sie führen einen Betrieb im Ort?

Wir möchten von den Gewerbetreibenden selbst hören, wo der Schuh drückt: Flächen, Genehmigungen, Sichtbarkeit, Nachfolge. Sprechen Sie uns an über die Kontaktseite. Kurzer Draht, keine Bürokratie.